11.10.2026 • 01:18:07
S15 · E1 Amiga C64

Defender of the Crown

Seid gegrüßt, edle Hörerinnen und Hörer, tapfere Recken und Freunde des pixeligen Mittelalters!

Lang habt ihr harren müssen, und manch Bote erreichte uns gar über Spotify mit der bangen Frage, wann die neue Staffel denn beginne. Nun aber ist es vollbracht: Sir Björn und Sir Christian eröffnen die fünfzehnte Staffel von „To be on Pod“!

Wohlan, es begab sich im Jahre des Herrn 1986, dass ein Spiel erschien, welches die Bildschirme gar prächtig erleuchtete, wie man es zuvor kaum je geschaut. „Defender of the Crown“ ward sein Name, ersonnen vom Hause Cinemaware, und es versprach nichts Geringeres als Kino auf dem heimischen Rechenknecht. Ob es ein Meisterwerk war oder nur ein arger Grafikblender, darüber streiten die Gelehrten bis heute.

So satteln denn Sir Björn und Sir Christian ihre Rösser und schlüpfen in die Rüstung eines sächsischen Edelmannes, sei es Wilfred von Ivanhoe, Cedric von Rotherwood, Geoffrey Longsword oder Wolfric der Wilde, um wider die normannischen Lords um die Herrschaft über Engelland zu kämpfen. Sie stürzen sich ins Lanzenstechen, berennen mit dem Katapult feindliche Mauern, kreuzen im Burgverlies die Klingen und retten so manche holde Maid aus misslicher Lage. Und wenn die Not am größten ist, eilt gar Robin von Locksley mit seinen Getreuen aus dem Sherwood herbei.

In dieser Folge ergründen Björn und Christian:

  • auf welchen Systemen das Spiel erschien, vom Amiga anno 1986 bis zum Jaguar anno 2018, und warum es für stolze 150 DM über die Ladentheke ging,
  • welche Recken hinter dem Werk standen, von Kellyn Beeck über Jim Sachs und R. J. Mical bis zu Jim Cuomo,
  • wie Strategiekarte, Lanzenstechen, Schwertkampf und Belagerung samt griechischem Feuer zusammenspielen, und warum Björn der Strategie, Christian aber der Action verfiel,
  • worin sich die Fassungen für Amiga, Atari ST, C64, PC und NES unterscheiden und was Musik und Klang (oder deren Fehlen) zu bieten haben,
  • welch Hast bei der Entstehung herrschte, was es mit der anrüchigen Szene am Burgfenster auf sich hat und welch Kniff einst unendlich Gold bescherte,
  • welche Nachfahren und Verwandte es gab, von Defender of the Crown II über Centurion: Defender of Rome bis zur jüngst erschienenen „Legend Returns“-Edition,
  • und welch Urteil die Fachpresse und am Ende Björn und Christian selbst über das Spiel fällen.

So nehmet Platz am Feuer, füllet die Krüge mit Met (oder Mate) und lauschet der Kunde von Björn und Christian. Und dann lasset uns wissen, wie es euch selbst damals erging! Für Ruhm, für Ehre, für die Krone!

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